Bis der Kopf raucht

Rauchen, qualmen, das tut er tatsächlich. Z.B. vorhin hat mein System regelrecht ein Cool-Down gebraucht  –  mein Hirn war am Qualmen und die vielen Gedanken der letzten Tage schienen regelrecht schlechte Server-Luft auszustrahlen.

Die, die so fies nach Strom und ein wenig Schwelbrand riecht.

Bäh.

Die Erkenntnis steht im Raum:

Je aktiver, kreative ich arbeite, desto mehr CPU verbraucht mein Hirn.

 

Einzige konstruktive Hilfe:

Ein ehrlicher 3–Stunden-Nap.

Bevor jetzt ein neidischer 35–h-Wochen/9-2-5-Mensch um die Ecke biegt: Genau diese habe ich übrigens original noch nie aus der Nähe gesehen. 🙂

Nach wie vor kämpft etwas in mir mit dem preußischen Urverständnis des produktiven Menschen.

Also der, der um 08:00 am Schreibtisch sitzt, dann knallhart mit kurzen Pausen bis nachmittags durchprügelt. Dann wiederum alles fallen lassen kann.

Weil ja ALLES Wesentliche getan ist (ha, #fantasialand!).

Meine jahrelangen Tests haben nämlich was anderes ergeben:

In 9,5 von 10 Fällen sind die von mir erwünschten Ergebnisse kein bißchen davon beeindruckt, wenn ich mit disney-figuren-artig kreiselnden Augen den Bildschirm anstarre und

  • a) entweder nix oder
  • b) noch was kontraproduktives tue.

Wenn es Dir also ähnlich geht: Sei ruhig ehrlich mit Dir. Erinner Dich, dass kreativeres Arbeiten für das Hirn ist wie für die Muskeln schwerere Gewichte zu heben.

Spar Dir den inneren Konflikt, der auch nur unnötig Energie kostet – sei ehrlich zu Dir und Deinen Ergebnissen.

[Bild: Von Klimkin – danke!]

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